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Vorgeschichte
Astronomie war eigentlich schon immer eine meiner geheimen Vorlieben. Bereits in der Kindheit faszinierten mich die Sterne - wahrscheinlich auch wegen meiner Vorliebe zu utopischen Geschichten. Als Kind experiementierte ich mit den Utensilien meines Optik-Baukastens, mit denen man ein Keplersches Fernrohr bauen konnte - die Ergebnisse waren nicht so bedeutsam.
Später verlor ich diese Neigung etwas aus den Augen. Erst seit ein paar Jahren entdeckte ich sie wieder. Auslöser war ein Kurzurlaub in Zinnowitz auf Usedom, wo wir die dort ansässige "Volkssternwarte" besuchten. Der junge Mann erklärte uns verständlich die Grundbegriffe und zeigte uns Besonderheiten des herbstlichen Sternenhimmels. Damals stand der Saturn so günstig, dass man selbst mit kleinen Hilfsmitteln die Ringe erkennen konnte. Danach beschäftigte mich der Gedanke mehr und mehr und ich versuchte mit einfachen Mitteln den Saturn auch zu Hause zu sehen.
Der Umzug in eine Dachterassenwohung ließ die Idee erneut aufleben, da man von unserer Dachterasse fast einen Rundumblick hat. Nun beschäftigte ich mich intensiv mit der derzeit verfügbaren Technik. Letztlich kam ich zu dem Entschluss, daß man an der Technik nicht zu sehr sparen sollte, sonst ärgert man sich über die Ergebnisse und verliert rasch die Lust. Also entschied ich mich nach langem Überlegen für ein 10" Schmidt-Cassegrain-Teleskop von Meade. Gleich nach unserem Urlaub bestellte ich es und am 5.7.04 war es dann endlich soweit.
Seit Dezember 2004 bin ich Mitglied im WILHELM-FOERSTER-STERNWARTE e.V., wo ich in vielen Arbeitskreisen die Möglichkeit habe, mich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
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